Themen

Die Themen möchte ich unter dem Begriff LEBENSWERTES ‚DORF‘ENTWICKLUNGSKONZEPT zusammenfassen.

Wie stellen wir uns unsere Gemeinde in der Zukunft vor? Die Kinder, die Jugendlichen, die Familien, die
Alleinstehenden, die Firmen, die Vereine, die Landwirte und die Bildungseinrichtungen? Wo wollen wir hin?
Hier greife ich ein paar Punkte heraus, die mir besonders wichtig sind:

Starkregenereignisse: Es gilt, die Auswirkungen durch einen Ausbau des Kanalsystems, durch die Erhöhung der Schwamm- und Speicherfähigkeit, durch vermehrte Regenwasserversickerung auf landwirtschaftlichen sowie forstwirtschaftlichen Flächen, durch Entsiegelung und Schaffung von Grün- und Freiflächen und durch
Dachbegrünung abzumildern. Jede nicht versiegelte Fläche dient dem eigenen Schutz!

Bevölkerungsschutz stärken: Weiß jeder im Ernstfall, was er tun und wie er sich verhalten sollte? Transparenz in der Kommunikation schaffen!

Starke Hitze, Trockenheit und Dürre: Wir sollten Wasser versickern lassen zur Grundwasserneubildung, entsiegelte Flächen begrünen, Bepflanzungen jeglicher Art vornehmen, die Frischluftzufuhr durch Nichtbebauung landwirtschaftlicher Flächen aufrechterhalten. Dies alles hilft bei der Abkühlung – ganz besonders groß-kronige Laubbäume/Bäume! Jede zubetonierte Fläche oder asphaltierte Straße erhöht hingegen die Temperatur in den Wohngebieten. Wir brauchen Maßnahmen für den Erhalt unseres gesundheitlichen Wohlbefindens und der Artenvielfalt. Dafür mache ich mich stark!

Mobilität: Mein Ziel ist es, ein Fahrradstraßenkonzept für Bo-Ro als Angebot einzuführen. Kern dieses Konzeptes ist es,
den Fokus vom Auto auf das Rad und den öffentlichen Nahverkehr zu richten, ohne dem motorisierten Individualverkehr dabei seine Rechte zu nehmen. Er darf also auch gerne weiterhin fahren, auch wenn das Radfahren priorisiert wird. Der motorisierte Verkehr ist zu Gast. Das steigert die Rücksichtnahme, die Verkehrssicherheit
besonders auf den Schulwegen und lädt dazu ein, wo es möglich ist, aufs Rad umzusteigen. Besonders auf kurzen Strecken innerhalb des Ortes gibt es bei uns großes Potential für einen Umstieg. Sharing-Angebote für PKWs, Fahrräder und Lastenräder runden das Angebot ab. Und ganz nebenbei erfreut das unseren Geldbeutel und unsere Gesundheit.

Energieverbrauch: Sowohl bei den kommunalen wie auch bei den privaten und firmeneigenen Gebäuden stehen wir vor einer gewaltigen Aufgabe: diese müssen wir so schnell wie möglich klimaneutral umgestalten. Stromversorgung, Gebäudedämmung, Wärme- und Warmwasserversorgung. Aber wie genau, wer hat das notwendige Wissen, wer bezahlt das alles und welche Fördermöglichkeiten gibt es? Auch an diese Aufgaben sollten wir gemeinsam
herangehen.

Viele weitere Themen werden uns in den kommenden Jahren beschäftigen, unabhängig davon, ob wir wollen oder nicht. Dafür brauchen wir alle verfügbaren Personalressourcen – besonders die unserer Gemeindeverwaltung. Alleine aus diesem Grund wäre die Planung und Entwicklung weiterer Neubaugebiete mit zunehmender Flächenversiegelung unverantwortlich.

Aber auch wir Bürger sind gefragt: gemeinsam geht es einfach besser.

Ich lade Sie herzlich ein, mit mir diesen Weg zu
gehen: Wandel ohne weiter so!